Shu (ägyptischer Gott) – Enzyklopädie

Shu (ägyptisch für "Leere" und "der Aufstehende") war einer der ägyptischen Urgötter, Ehegatte und Bruder der Göttin Tefnut und eine der neun Gottheiten der Ennead der Heliopolis-Kosmogonie. [2]. Er war der Gott des Friedens, der Löwen, der Luft und des Windes.

In der heliopolitischen Theologie schuf Atum das erste Paar der Ennead, Shu und Tefnut durch Masturbieren oder durch Spucken. Shu war der Vater von Nut und Geb und der Großvater von Osiris, Isis, Set und Nephthys. Seine Urenkel sind Horus und Anubis.

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Shu hält den Himmel über sich.

Shu galt als kühlend und damit beruhigend, beeinflussend und schnullerisch. Aufgrund der Assoziation mit trockener Luft, Ruhe und damit Ma'at [3] (Wahrheit, Gerechtigkeit, Ordnung und Gleichgewicht) wurde Shu als die trockene Luft / Atmosphäre zwischen Erde und Himmel dargestellt, die die beiden Bereiche nach dem Krieg trennte Ereignis der ersten Gelegenheit. [4] Shu wurde auch in der Kunst als Straußenfeder dargestellt. Shu wurde mit ein bis vier Federn gesehen. Die Straußenfeder war ein Symbol für Leichtigkeit und Leere. Nebel und Wolken waren auch Shus Elemente und wurden oft seine Knochen genannt. Aufgrund seiner Position zwischen Himmel und Erde wurde er auch als Wind bezeichnet. [5]

In einem viel späteren Mythos, der eine schreckliche Wetterkatastrophe am Ende des Alten Reiches darstellte, wurde gesagt, dass Tefnut und Shu einst argumentierten: und Tefnut verließ Ägypten nach Nubien (das immer gemäßigter war). Es wurde gesagt, dass Shu schnell entschied, dass er sie vermisste, aber sie verwandelte sich in eine Katze, die jeden Mann oder Gott, der sich näherte, zerstörte. Als Thoth verkleidet war, gelang es ihm schließlich, sie zur Rückkehr zu überreden.

Die Griechen assoziierten Shu mit Atlas, dem Urtitan, der die Himmelskugeln hochhielt, da beide den Himmel hochhalten. [6]

Nach Angaben der Heliopolitan Cosmology, Shu und Tefnut, das erste Paar kosmischer Elemente, schuf die Himmelsgöttin Nut und den Erdgott Geb. Shu trennte Nuss von Geb wie im Akt der Liebe und schuf Dualität in der manifestierten Welt: oben und unten, hell und dunkel, gut und böse. Vor ihrer Trennung hatte Nut jedoch die Götter Isis, Osiris, Nephthys (Horus) und Set geboren. [5] Die Ägypter glaubten, wenn Shu Nut (Himmel) und Geb (Erde) nicht auseinanderhalten würde, gäbe es welche Es gibt keine Möglichkeit für ein physisch manifestiertes Leben.

Shu wird meist als Mann dargestellt. Nur in seiner Funktion als Kämpfer und Verteidiger als Sonnengott erhält er manchmal einen Löwenkopf. Er trägt ein Ankh, das Symbol des Lebens.

Siehe auch Bearbeiten

Bearbeiten

  • Hans Bonnet: Lexikon der ägyptischen Religionsgeschichte Berlin 2000, ISBN 3-937872-08-6, S. 685-689 → Shu
  • Adolf Erman: Die Ägyptische Religion Verlag Georg Reimer, Berlin 1909
  • Wolfgang Helck: Kleines Lexikon der Ägyptologie 1999 ISBN 3-447-04027-0, S. 269f. → Shu
  • Francoise Dunand und Christiane Zivie-Coche: "Götter und Menschen in Ägypten 3000 v. Chr. Bis 395 n. Chr.", Cornell University Press 2005, ISBN 0-8014-8853-2
  • Jacobus Van Dijk: " Mythos und Mythen im alten Ägypten ", hrsg. J.M. Sasson, Simon & Schuster, New York 1995