Sententia – Enzyklopädie

Sententiae der Nominativplural des lateinischen Wortes sententia sind kurze moralische Redewendungen wie Sprichwörter, Sprichwörter, Aphorismen, Maximen oder Apophthegmen, die häufig aus alten oder populären oder anderen Quellen stammen Ohne Kontext zitiert. Sententia der Nominativ Singular, auch "Satz" genannt, ist eine Art rhetorischer Beweis. Durch das Aufrufen eines Sprichworts, Zitats oder einer witzigen Wendung während einer Präsentation oder eines Gesprächs kann man möglicherweise die Zustimmung des Zuhörers gewinnen, der eine Art nicht logischer, aber vereinbarter "Wahrheit" darin hört du hast gesagt. Ein Beispiel hierfür ist die Redewendung "Alter ist besser mit Wein", die das Sprichwort "Wein ist besser mit dem Alter" wiedergibt.

Geschichte Bearbeiten

Die Verwendung von Sententiae

wurde von Aristoteles erklärt (als er das γνώμη gnomê

Quintilian [2] und andere klassische Autoritäten.

Frühneuzeitliche englische Schriftsteller, die stark von verschiedenen humanistischen Erziehungspraktiken beeinflusst waren, wie dem Ernten von Gemeinplätzen, interessierten sich besonders für sententiae . Die Technik des sententiösen Sprechens wird durch Polonius 'berühmte Rede vor Laertes in Hamlet (19459004) veranschaulicht. Manchmal erscheinen die sententiösen Linien im elisabethanischen und jakobinischen Drama am Ende von Szenen in gereimten Couplets (zum Beispiel John Webster) Herzogin von Malfi). In einigen frühneuzeitlichen dramatischen Texten und anderen Schriften werden sententiae häufig durch Randbemerkungen oder Sondermarken gekennzeichnet. [4]

Das "erste römische Buch mit literarischem Charakter" war das Sententiae von Appius Claudius, der nach griechischem Vorbild verfasst wurde. [5]

Siehe auch

Referenzen ]]

  1. ^ Rhetorik 2,21 [1394a19ff]
  2. ^ Institute of Oratory 8,5
  3. ^ Akt 1, Szene 3
  4. ^ GK Hunter, "Die Markierung von Sententiæ in elisabethanischen gedruckten Stücken, Gedichten und Romanzen", Die Bibliothek 5. Reihe 6 (1951): 171-188
  5. ^ Boak, Arthur ER & Sinnigen, William G. Geschichte Roms bis 565 n. Chr. . 5. Auflage. The Macmillan Company, 1965. p. 95